Ich bin in der digitalen Fotografie angekommen: seit zwei Wochen habe ich eine Sony Cybershot DSC H5 und bin restlos zufrieden.
Die Kamera bietet 7 Megapixel, einen zwölffachen optischen Zoom über 36 bis 432 mm Brennweite, ein Carl-Zeiss-Objektiv, einen leistungsstarken Blitz und einen riesigen Drei-Zoll-Monitor. Ganz nach Belieben kann man sie vollautomatisch arbeiten lassen oder alles manuell einstellen. Einsatzbereitschaft und Bildverarbeitung sind sehr schnell, die Bildqualität ist hoch. Die Kamera wiegt wenig und lässt sich deshalb auch gut unterwegs herumtragen. Das Kameragehäuse macht einen recht robusten Eindruck.
Nach einem Testbericht in Chip Online besteht der Hauptunterschied zur DSC H2 im größeren Display. Nun kann ich nicht beurteilen, ob die H5 mit ihren 7 Megapixeln nun eine andere Bildqualität bietet als die H2 mit 5 Megapixeln. Das große Display der H5 ist aber meiner Meinung nach tatsächlich den höheren Preis wert. Im nachhinein kann ich gar nicht mehr verstehen, warum ich mich jahrelang mit einem kleinen Display mit miserabler Auflösung zufriedengegeben habe.
Der einzige ”Nachteil” der DSC H5 (und den anderen Sony Cybershots) ist, dass sie nicht mit den üblichen SD-Speicherkarten funktioniert, sondern einen relativ teuren Memory Stick Duo oder Memory Stick Pro Duo braucht. Zähneknirschend habe ich mir also einen Memory Stick Pro Duo mit 1 GB Speicherkapazität zugelegt. Aber auch das habe ich letztlich nicht bereut, da der Memory Stick im Vergleich zu SD-Karten sehr schnell ist.
Bleibt für mich nur noch die Frage: Was mache ich jetzt mit meiner analogen Spiegelreflexkamera? Vom Herumliegen wird deren Elektronik schließlich auch nicht besser. Andererseits habe ich sie erst vor ein paar Jahren angeschafft und fast 900 DM dafür auf den Tisch gelegt
Anna
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