Vor einigen Tagen habe ich mir über das automatisches Windows-Update die deutschsprachige Version des Internet Explorer 7 installiert.
Die auffälligste Neuerung gegenüber dem IE6 ist sicherlich das tabbed browsing, also das gleichzeitige Öffnen mehrerer Webseiten in einem Browserfenster. Hinzugekommen sind außerdem ein Add-On-Manager, ein Phishing-Filter und - das ist besonders für Blogleser interessant - ein RSS-Reader.
Chaotisch finde ich die Anordnung der Schaltflächen: die Vor- und Zurück-Buttons hängen ganz weit oben links, der zu klein geratene Home-Button ist oben rechts, ein Stern zum Aufruf der Favoritenliste wiederum klebt irgendwo am linken Rand. Die Adressleiste liegt zu weit oben, die gewohnte Menüleiste muss man sich erst manuell einblenden.
Der ClearType-Effekt, der die Lesbarkeit von Schriftarten auf LCD-Bildschirmen erhöhen soll, hat bei mir genau das Gegenteil bewirkt - die Schriften wirkten unscharf.
Alles in allem ist der neue Browser also gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich sehe bis jetzt keinen Grund, von Opera oder Firefox wieder zum Internet Explorer zu wechseln.
Eine gute Woche wünscht euch
Anna
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