Verfasst von: Anna | 6. Januar 2007

Bilder aus Jerusalem: Mahane-Yehuda-Markt

Jerusalem ist meine Lieblingsstadt in Israel. Wenn wir einmal nach Israel übersiedeln, dann würde ich am liebsten dort leben. Bis dahin tröste ich mich mit Urlaubsreisen, die immer auch einen mehrtägigen Jerusalem-Aufenthalt beinhalten.

Hier auf meinem Blog will ich in der nächsten Zeit einige schöne Videos verlinken, nicht nur über Jerusalem, klar, sondern auch über andere Orte in Israel – für diejenigen unter euch, die noch nie dort waren und für diejenigen, die wie ich das Land kennen und gerade nicht dort sein können.

Den Anfang macht ein kurzer Spazierung durch Mahane Yehuda, den bunten Gemüsemarkt in Jerusalem. Viel Spaß beim Anschauen!

Eine gute Woche wünscht euch
Anna

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Responses

  1. Ah, Sehnsucht: ich habe während meiner Zeit in Jerusalem in Nachlaot gewohnt und regelmäßig auf dem Machane Jehuda Markt eingekauft. Da gibt es ja nicht nur Gemüse, sondern auch Ritualia, ein Stück weiter vorne auf der rechten Seite (bezogen auf das Ende des Videos) in Richtung Nachlaot. Jerusalem hat schon eine ganz besondere Atmosphäre.

  2. B“H

    Shavua Tov – eine gute Woche.

    Ich mache jetzt einige Leutchen sicherlich neidisch, wenn ich erzaehle, dass ich taeglich auf dem Mahane Yehuda Markt bin. Unsere Baeckerei ist genau gegenueber dem Eingang vom Markt, in der Agrippas Strasse. 🙂

    Den Touristen kann ich nur empfehlen, ihr Essen im Mahane Yehuda zu kaufen, da Obst und Gemuese relativ billig und frisch sind. Die Supermaerkte sind zu teuer. Ausserdem lernt man einiges ueber israel. Mentalitaet. Der markt hat sich in der letzten Zeit sehr veraendert, haben doch viele Cafes aufgemacht. Ich kann das „Mizrachi“ in einem der Mittelgaenge empfehlen.

    Miriam

  3. Na, dann kennst du dich ja wirklich perfekt aus! Ich kenne den Markt leider nur von ein paar Besuchen. Deine Tips werde ich mir für die nächste Reise merken 🙂

    Anna

  4. B“H

    Es gibt von Agrippas aus eine kleine Strasse in Mahane Yehuda, genau zwischen den zwei grossen Eingaengen. Und in dieser kleinen Strasse haben in letzter Zeit noch zwei weitere Cafes sowie ein indisches Restaurant (betrieben von Freaky Israelis, die mal in Indien waren) eroeffnet. Ausserdem ein paar Klamottengeschaefte a la Hippie – Style. Oder eines sogar richtig elegant. Genau das fehlte immer im Mahane Yehuda, was zu Essen.
    Das indische Restaurant ist uebrigens koscher und recht preiswert. Am Eingang zum Mahane Yehuda von Agrippas aus gibt es das beste Eis in Jerusalem. Selbstgemacht und 150 Geschmacksricthungen.

    Miriam

  5. Der Mahane Jehuda Markt ist sicher die billigste Einkaufsquelle fuer Obst und Gemuese in Jerusalem, ausser dem Markt in der Altstadt, dort ist es noch etwas guenstiger. Allerdings gibt es dort vieles nicht oder weniger, waehrend man auf dem juedischen Markt wirklich fast alles finden kann.
    Ich liebe den Markt auch. Am schoensten ist es Freitags, kurz vor Shabbat, dann gehen auch alle noch mal mit den Preisen runter und jemand kommt mit dem Shofar, um klarzustellen, dass bald Shabbat ist.

  6. Wie ist das denn so in Jerusalem – bitte nicht böse sein wenn die Frage jetzt irgendwie selsam klingt – wenn ich als gut erkennbare Muslimin mit Mann und Kind als Touristen Jerusalem besuchen wollen würde- …

    also ich habe jetzt auf dem Markt nur Juden gesehen – ist das sehr getrennt dort alles – also würden wir da sehr auffallen und vielleicht misstrauisch beäugt werden? – würden wir dann besser gleich irgendwie auf einer „Palästinensischen Seite“ bleiben oder so?

    Ich würde schon so lange gerne nach Jerusalem fliegen – aber irgendwie bei den ganzen Spannungen dort fühle ich mich nicht so wohl bei dem Gedanken bzw. ich hab Angst nicht so willkommen zu sein…

    Man kann ein Land – die Menschen, die Stimmungen und die Athmosphäre dort – irgendwie nie richtig einschätzen, wenn man nicht selbst dort war… Egal wie oft im Fernsehn darüber berichtet wird usw.

    Also ich hoffe manchmal auf diese Seite zu kommen und mich mit euch auszutauschen wird mich etwas schlauer machen…

  7. Ich habe mir den Film grade nochmal angeschaut – wegen den Frauen – naja wegen den Kopfbedeckungen genau genommen – da ich auch Kopftuchtrage – erregen Kopfbedeckungen immer meine besondere Aufmerksamkeit.

    Tragen Jüdische Frauen das Kopftuch immer so, dass der Hals eher frei bleibt? Gibt es da genaue Vorschriften im Judentum?

  8. @Sümeyye, ja, die Kopfbedeckung wird schon anders getragen als im Islam, und der Hals bleibt tatsächlich oft frei. Vor allen Dingen sind die Kopfbedeckungen, finde ich zumindest, nicht so schön und die Kopftücher nicht so kunstvoll gesteckt, wie so manche Musliminnen das machen. Ich frage mich dann immer, wie lange man dafür wohl üben muss 🙂

    Ein Israel-Besuch inklusive Jersualem – das geht natürlich theoretisch auch mit Kopftuch und man braucht sich auch nicht in Ost-Jerusalem zu verstecken (der Osten ist auch nicht sooooo spannend, die Hauptsehenswürdigkeiten sind eh in der Altstadt). Wahrscheinlich wäre die Sicherheitskontrolle am Flughafen auf dem Hinflug noch etwas nervenaufreibender als üblich.


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