Verfasst von: Anna | 9. Juni 2007

Männerdominanz in der Moschee

Bischof Wolfgang Huber, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat im Gespräch mit Axel Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime kritisiert, dass Frauen in Moscheen getrennt von den Männern beten und hofft diesbezüglich auf „Aufklärung, noch mehr aber auf eine Veränderung“ (mehr hier). Nun, da wird er wohl vergeblich hoffen. Nur weil ein deutscher Bischof sich an der traditionellen Geschlechtertrennung im Islam stört, werden sich in keiner Moschee fortan Frauen und Männer zum Gebet in gemischter Gruppe zusammenfinden. Albern, der Gedanke.

Aber einmal abgesehen davon, dass ihn die Sitzordnung in der Moschee auch gar nichts angeht: schade ist, dass er nicht den Mut hat, das Judentum hier gleich mitanzugreifen. Bei uns sitzen Frauen und Männer in den orthodoxen Synagogen schließlich auch getrennt, und zwar oft so, dass die Männer unten im Hauptraum beten und die Frauen im ersten Stock auf einer Galerie, die dann manchmal auch noch einen Sichtschutz hat. Und so etwas empört Herrn Dr. Huber nicht? Kaum vorstellbar, ehrlich. Ich glaube eher, dass er und die Seinen sich eine offene Kritik nur verkneifen, weil das den geliebten christlich-jüdischen Dialog torpedieren würde, den sie seit Jahren so engagiert betreiben (wobei ich mich immer frage, wer da von jüdischer Seite eigentlich mitmacht, aber das ist ein anderes Thema).

Ich empfehle Herrn Bischof Huber dringend, andere Religionen mit jeglichen Forderungen nach Veränderung zu verschonen. Das ist überheblich und sinnlos. Ironischerweise ist ja auch die evangelische Kirche selbst das beste Beispiel dafür, dass andauernde Reformen und Anpassung an den Zeitgeist nichts bringen: trotz der vielen (Quoten-)Pfarrerinnen, dem gemeinsamen Gebet von Frauen und Männern und modernen Verirrungen wie der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften laufen der evangelischen Kirche seit Jahrzehnten die Mitglieder weg. Soll heißen: die Kirchenbänke, auf denen in gemischter Gruppe gebetet werden darf, bleiben leer, während die getrennten Gebetsräume für Männer und Frauen in den Moscheen voll sind. Wer hat denn da nun mehr Erfolg: die sich ständig erneuernde evangelische Kirche oder der Islam? Der Islam. Es ist ja auch bekannt, dass sich besonders in Krisenzeiten die Menschen nach althergebrachten Traditionen und Ritualen sehnen, die sich nicht wie Fähnchen im Wind ändern. Nicht zufällig haben gerade die konservativen Glaubensrichtungen im Christentum und im Islam heute den größten Zulauf (mehr hier). Mal abwarten, ob die evangelische Kirche das noch begreift, bevor sie sich irgendwann selbst wegreformiert hat.

Eine gute Woche wünscht
Anna

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Responses

  1. B“H

    Weder der Islam noch das Judentum geht einen Bischof etwas an !!!

    Vielleicht sollten sich die Leute vorher die Muehe machen herauszufinden, warum Frauen und Maenner getrennt beten, bevor gross herumkritisiert wird.

    Meine schlimmste Mechitza erlebte ich vor Jahren im Jerusalemer Stadtteil Har Nof in der Synagoge des Bostoner Rebben. Es gab einen Vorhang und die Frauen sahen absolut nichts. Selbst in Mea Shearim ist das anders und es gibt Fenster. Genauso wie bei Belz.

    Shavua Tov

  2. Nun, der Herr Bischof Huber sollte sich lieber um die Gruppen, Gemeinden und Initiativen unter dem Dach der evangelischen Kirche seiner Region kümmern, die Judenmission unterstützen, die er ja verbal ablehnt.
    Dass er das nicht tut, ist hier nachzulesen:
    http://juden.judentum.org/judenmission/evangelisch.htm

    Wer Aktivitäten des christlich-jüdischen Dialogs unterstützt ist auf der Kirchentagsseite http://www.kirchentag.de im Bereich „jüdisches Lehrhaus“ nachzulesen.

  3. ich moechte nur darauf aufmerksam machen das es nicht ueberall (im judentum) eine trennung von frauen und maennern gibt. das thema egalitaerer minjan ist ja schon diskutiert worden. und dann gibt es gemeinden in denen der gemeindevorsitzende ausdruecklich wuenscht das frauen nicht auf der empore, sondern „unten“ bei den maennern sitzen und – siehe da – seitdem kommen auch mehr frauen in die schul, vor allem juengere frauen.

    was der rabbiner darueber denkt weiss ich nicht, aber er wird sich hueten das gegenteil zu verlangen, denn er ist nichts anderes als ein angestellter der gemeinde und es ist der gemeinderat der ihn anstellt und der vorsitzende meiner schul hat eine so dominante stellung das der gemeinderat nicht gegen ihn stimmen wird, bisher hat er sich jedenfalls immer durchgesetzt. es ist ueberigens kein geheimnis das ich mich darueber freue so einen menschen als vorsitzenden der gemeinde zu haben.

  4. @grenzgänger

    nicht jede frau ist begeistert von egalitären minjanim, und auch egalitäre minjanim haben keine horden von frauen aufzuweisen, die ihnen nun die türe einrennen, nur weil sie eben jetzt egalitär sind und die frauen zwischen den männern sitzen wollen.
    die problematik von schwindenen mitgliederzahlen bzw. der „unbeteiligten“ frauen ist etwas differenzierter zu betrachten.

    bei uns sitzen wir auf dem balkon und haben den besten überblick. wir können im grunde jeden buchstaben mitlesen. welcher mann unten kann das schon? und – es ist häufig so voll, dass es keinen sitzplätze mehr gibt.
    ich habe allerdings in deutschland auch schon hinter einer mechitze gesessen, die alles abgeschlossen hat, was auf der anderen seite drüben war. das fand ich nicht optimal. inzwischen wurde aber auch in diesem minjan die höhe der mechitza geändert.
    oder auf dem balkon, der zusätzlich noch mit milchglas aufgestockt war.
    vielfach ist in solchen situationen eine „mündliche überlieferung“ am werk, die mit halachischer kenntnis wenig zu tun hat.

  5. „Bei uns sitzen Frauen und Männer in den orthodoxen Synagogen schließlich auch getrennt, und zwar oft so, dass die Männer unten im Hauptraum beten und die Frauen im ersten Stock auf einer Galerie, die dann manchmal auch noch einen Sichtschutz hat. Und so etwas empört Herrn Dr. Huber nicht? Kaum vorstellbar, ehrlich.“

    ps

    mich erinnert das auch an die „kopftuch-debatte“.
    hier wurde niemals (zumindest kann ich mich nicht erinnern) das traditionelle judentum, in dem gemäss der halacha verheiratete frauen auch nicht ohne kopfbedeckung gehen, angegriffen.
    ich fand, nicht nur zuletzt darum, die diskussion oft sehr heuchlerisch.

  6. @schoschana, vom Kopftuch bei verheirateten Jüdinnen will man hierzulande nichts hören. Das ist zu brisant, und solange es keinen konkreten Fall gibt, will sich daran niemand die Finger verbrennen. Ich bin gerade mit diesem Thema unter dem Titel „Kopftuch und Kippa“ auf dem Zeit-Blog von Jörg Lau:
    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/07/kopftuch-und-kippa_547

  7. anna,
    durch die ersten 26 leserkommentare habe ich mich bereits durchgequält. immer wieder erstaunlich, wie schnell die leute postulieren, dass durch die „kopftucherlaubnis“ (die es de facto so gar nicht gegeben hat) die islamistischen türken in deutschland die grössere menge wären… daran sieht man auch, wie wenig ahnung die leute vom islam (auch einsetzbar: judentum) haben. das kopftuch wird immer mit islamismus gleichgesetzt, nicht damit, dass hier jemand einfach nur seine „mitzwe“ erfüllen will. ich verstehe ja bis zu einem gewissen grad, dass man nicht alles wissen kann, aber nach einigen jahren „kopftuchdebatte“ sollte man sich eigentlich ein grundwissen über die „gesetztesreligionen“ angeeignet haben. aber ein weg ist eben immer nur da, wo auch ein wille ist…
    wären wir mehr, die kisui rosch trügen, dann gäbe es genau die gleiche hässliche debatte über die kopfbedeckung der jüdinnen.

    übrigens wäre mir neu, dass lehrer in schulen eine kippa tragen DÜRFEN. eine kippa ist ein ding der unmöglichkeit. andere, unauffälligere kopfbedeckungen sind möglich, jedoch nur, wenn das kollegium und das direktorat sich nicht daran stört. stört es einen, und der beschwert sich, muss die kopfbedeckung runter. soweit mein stand der dinge, ich wäre aber begeistert, wenn’s anders wäre. vielleicht weisst du mehr.

  8. ps

    vielleicht sollten die musliminnen auch mal auf scheitel umsteigen.
    wäre spannend, wie das dann vor den gerichten verhandelt werden würde! 😉

  9. @schoschana, ich beziehe die ganze Islam-Debatte um das Kopftuch und jetzt auch noch Geschlechtertrennung schon lange auch auf das Judentum und fühle mich da angesprochen, auch wenn das Judentum gar nicht ausdrücklich erwähnt wird.
    Die Kopftuch-Regelungen in den einzelnen Bundesländern sind ganz unterschiedlich. In Berlin zB. sind Kopfbedeckungen für alle Religionen verboten: wenn sich also jd. daran stört, muss die Kopfbedeckung weg. In BW darf eine muslim. Lehrerin Kopftuch tragen, solange es dort noch Nonnen im Schuldienst gibt. In Bayern sind islam. Kopftücher verboten und Habit und Kippa erlaubt. Nach Ansicht der bayerischen Richter ist das Tragen eines Kopftuches unvereinbar mit den „christlich-abendländischen Grundwerten“. Was für ein Blödsinn das ist, merken anscheinend die wenigsten. Früher trugen ja auch verheiratete Christinnen Kopfbedeckung. Und heute bedeutet das wohl: Kippa für jüdische Männer ist in Bayern erlaubt, Kopftuch für jüdische Frauen verboten.
    Ob die Musliminnen sich mit Perücken behelfen, keine Ahnung. In der Türkei machen das einige, soviel ich weiß.

  10. Hallo Anna,
    ich habe dir in meinem blog auf deinen kommentar geantwortet.
    …………………………………………………………………………………………….

    „Früher trugen ja auch verheiratete Christinnen Kopfbedeckung.“
    da stimme ich dir absolut zu!
    fromme baptisten aus den ehemaligen staaten der udssr tragen auch heute noch ihr kopftuch!
    aber vielleicht ist ja anstelle der auseinandersetzung um inhalte der streit um symbolik getreten. es geht vermutlich nicht um das „religiöse kopftuch“, es geht um das „politische kopftuch“. die diskussion wird ja auch in der türkei geführt, hat also weniger den religiösen gepflogenheiten zu tun, als vielmehr mit dem absolutheitsanspruch des religionsgesetzes in einer weltliche-staatlichen ordnung.
    aber das ist ein weites feld und die diskussion will ich hier nicht begünstigen.

    übrigens kann ich deinen link oben nicht öffnen, weiß also nicht, in welchem kontext herr huber seine merkwürdig anmutenden bemerkungen zur sitzordnung in moscheen gemacht hat. das ist aber völlig daneben! inakzeptabel. was geht ihn das an?
    genauso gut könnten juden oder muslime die wahlordnung zum kirchenvorstand kritisch hinterfragen. einfach nur peinlich und dumm, seine einlassungen über die „frauenabteilung“. gab es übrigens zu meiner kindheit in der brüdergemeinde auch!
    frauen durften nicht mit männern in einer bank sitzen sondern hatten ihre eigenen bänke, allerdings nicht durch einen sitzschutz von den männerbänken getrennt.
    herr huber spricht slao nicht für „DIE“ christen! 😉

    sein referat zur religionsfreiheit finde ich aber in ordnung.
    rika

  11. […] Zum Artikel hier lang […]

  12. Hallo, das ist ja mal eine interessante Sichtweise! Freue mich, dass ich nach Jahren der Beschäftigung mit diesen Themen mal eine jüdische Perspektive kennenlerne.

    Zu dem getrennten Gebet: Ich war vor Jahren mal in einem syrisch-orthodoxen Gottesdienst als Gast. Und siehe da: Männer und Frauen saßen auf unterschiedlichen Seiten.

  13. @musafira, die jüdische Perspektive wird hier in D einfach nicht mit einbezogen. Von der Kippa für jüd. Männer spricht man gelegentlich als „vereinbar“ mit der hiesigen Werteordnung (oder was auch immer), das Kopftuch für jüd. Frauen wird aber schlichtweg ignoriert. Diese Inkonsequenz nervt mich an dieser scheinheiligen Debatte ganz besonders.

    LG
    Anna

  14. @schoschana: du hast recht, aber ich habe auch nur geschildert was in „meiner“ schul passiert ist. natuerlich laesst sich diese beobachtung in keinster weise verallgemeinern 🙂

    herzliche gruesse,
    grenzgaenger

  15. @grenzgaenger
    Auch ich bin mir ziemlich sicher, dass nur durch das Gemischtsitzen nicht mehr Frauen in die Synagoge kommen. Bestes Gegenbeispiel sind ja die großen Kirchen.
    In unseren orthodoxen Synagogen (wir besuchen 2 verschiedene) herrscht jedenfalls am Schabbat-Morgen kein Frauenmangel. Ich denke, dass vielleicht in deiner Synagoge auch andere Aspekte eine Rolle spielen, die die Frauen dort ansprechen.

  16. grenzgänger – in welcher stadt ist denn deine schul?

  17. liebe anna,

    ich werde am schabbat mal darauf achten welche aspekte eine rolle fuer den besuch der synagoge spielen, danke fuer den hinweis. ein aspekt ist sicherlich mit anderen zusammen zu sein, das zwischenmenschliche sozusagen. ich denke in unserer hektischen und nicht immer positiven zeit ist dieser aspekt ziemlich wichtig.

    ich finde es spannend zu lesen das du/ihr 2 verschiedene synagogen besucht. magst du den grund verraten ?? nicht das ich neugierig waere 🙂

    herzliche gruesse,
    grenzgaenger

  18. Die Diskussion unter dem anderen Link lässt ja
    nichts gutes ahnen. Vor allem über was da alles
    geschrieben wird und was alles zusammengeworfen
    wird.

    Das sich diese Diskussionen nicht auch auf Juden
    beziehen wird wohl daran liegen, dass es doch noch
    ein Tabu gibt was mit dem Antisemitismus zusammen
    hängt. Aber das wird sich auch nicht ewig halten und
    wenn ich solche Diskussionen lese dann bekomme ich
    einen kleinen Eindruck davon was hinter diesem Tabu
    liegt.

    Jakobo

  19. @Jakobo, besser hätte ich es auch nicht formulieren können. Man ersetze einfach „Islam“ durch „Judentum“ und dann gute Nacht. Deshalb habe ich im Diskussionsbereich dort auch gar nicht geschrieben.

  20. bei hagalil gab es vor jahren auch schon eine solche diskussion. da war damals schon klar, wie austauschbar die begriffe sind, auch wenn manch eine das leider überhaupt nicht bemerkt hat.

  21. @Anna:
    Was hätte man zu so einer Diskussion auch
    schon groß beitragen können?

    @Schoschana:
    Ich kann mich an eine Kopftuchdiskussion
    bei hagalil vom letzen Jahr erinnern und
    da war ich auch schon etwas erstaunt
    von den einzelnen Meinungen. Vor allem
    auch weil die jüdische Perspektieve
    bei den meisten keine große Rolle
    gespielt hat.

    Jakobo

  22. liebe schoschana,

    danke fuer die frage. aber ich werde keine ortsangabe ins internet stellen. da halte ich es eher wie anna die ja auch weder orte noch namen nennt. ich fuerchte das ist leider, leider notwendig. (wir koennen gerne per e mail kommunizieren !)

    herzliche gruesse,
    grenzgaenger

  23. Ich frage mich da auch immer, was da wohl als nächstes kommen mag. Gestern war es das Kopftuch, heute das getrennte Gebet und morgen? Morgen wird diskutiert, ob wir unseren Kindern islamische Namen geben dürfen oder nicht. Dann wird aus Jumana eine Jaqueline und aus Mohamed ein Christian? Und übermorgen? Vor etwa einem halben Jahr regte eine Politikerin (ich glaub in Bayern) an, das Kopftuch im Straßenverkehr zu verbieten. Kopftuchtragende Frauen hätten eine verminderte Sicht, hieß es. So ein ausgekochter Blödsinn! Wenn überhaupt auf solche Weise argumentiert wird, dann doch eher pro Kopftuch, denn mit Kopftuch fällt mir meine Lockenmähne nicht ins Gesicht und damit vor die Augen! Sachen gibt es…

  24. Autofahren mit Kopftuch geht einwandfrei, solange das Gesicht frei bleibt. Aber von niqaab ist ja auch gar nicht die Rede, es geht ja wohl um „normale“ Kopftücher. Ich halte das alles nur für Stimmungsmache, gerade weil Nonnen dabei nur selten und orthodoxe Jüdinnen schon gar nicht erwähnt werden. Oder ist der dicke, große Schal, den ich mir im Winter aufsetze, beim Autofahren weniger „gefährlich“ als ein dünnes Seiden-Kopftuch?

  25. „… modernen Verirrungen wie der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften …“

    Erschreckend und empörend zugleich, wie zwar einerseits die Einmischung des Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche in Deutschland in die Gepflogenheiten anderer Religionen zurückgewiesen wird, im gleichen Atemzug aber selbst Einmischung in Rituale der anderen Kirche betrieben wird.

    Und dies – was es noch schlimmer macht – auf dem Rücken der leider auch heute noch immer vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzten Minderheit der Menschen, die ihre Liebe, ihre Verantwortung und ihr Einstehen für einen anderen Menschen gleichgeschlechtlich ausdrücken.

    Ihre kirchliche Segnung (nicht etwa Trauung!) als „moderne Verirrung“ zu brandmarken offenbart eine Verachtung und Verletzung des obersten Grundsatzes unserer Gesellschaft: der Würde des Menschen. Diese ist nicht nur den heterosexuellen Menschen vorbehalten.


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