Verfasst von: Anna | 24. November 2007

Chummus selbst machen

Unser Chummus-Vorrat aus Israel ist wieder einmal rasend schnell zu Ende gegangen. Das ist die letzte der drei Packungen, über die wir morgens und abends, zum Frühstück und zum Abendessen, hergefallen sind:  

ch

Wenn man so etwas Leckeres doch hierzulande frisch im Supermarkt kaufen könnte! Aber alles, was man hier bekommt, sind Konservendosen aus dem Libanon. Nichts gegen den Libanon, aber den Konserven-Chummus von dort kann man echt niemandem anbieten.

Wir machen unseren Chummus öfter mal selbst. Ich lege dann die Kichererbsen meistens am Nachmittag ins Wasser, damit sie die ganze Nacht über einweichen können. Am nächsten Abend sind sie dann so weich, dass mein lieber Mann leckeren israelischen Chummus daraus machen kann. Was für ein Genuss! Ich könnte mich jedesmal wieder reinsetzen. Und er könnte damit dem Abu Gosh-Chummus Konkurrenz machen :mrgreen:

Wer es einmal ausprobieren will – hier ist die Anleitung: 

Man braucht: 
250g Kichererbsen
6 EL Tchina (als Sesampaste/Tahin/Tachini zB in türkischen Läden erhältlich)
Salzwasser
2-3 zerdrückte Knoblauchzehen
Saft von 1 Zitrone
gehackte Petersilie
Paprikapulver
Olivenöl
Salz

Das macht man damit:
Die Kichererbsen über Nacht in Salzwasser einweichen. Am nächsten Tag die Kichererbsen bei mittlerer Hitze kochen, bis sie ganz weich sind, dann pürieren. Jetzt die Tchina, den Zitronensaft, Salz, die Knoblauchzehen und ggf. nochmal etwas Wasser dazugeben und alles vermischen. Nun den Chummus auf portionsweise auf flache Teller geben, mit der gehackten Petersilie und dem Paprikapulver bestreuen und 1 EL Olivenöl drübergießen. Fertig. 

Eine gute Woche, schawua tow,
Anna

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Responses

  1. Danke für den Tipp!
    Muss ich unbedingt mal ausprobieren.

    Schöne Grüße aus Düsseldorf

  2. schabbat schalom, liebe anna. bis samstag abend ! 🙂 grenzgaenger

  3. Hallo,

    es ist Januar und da habe doch auch ich schon dieses Rezept entdeckt, dass du Ende November auf deinen Blog gestellt hast – aber im November war ich auch sehr im Stress und hatte auch gar keine Nerven um neue Rezepte auszuprobieren. Aber jetzt sind meine Prüfungen an der Uni alle vorbei und ich habe – frisch zurückgekehrt von der Pilgerreise nach Mekka – endlich mal wieder mehr Zeit für mich. Und dieses Rezept will ich gleich morgen mal ausprobieren. Ich glaube ich kenne so was ähnliches aus der arabischen Moschee – bei den Türken habe ich es aber noch nie gegessen – die machen Tahin (Sesampaste) immer süß: mit Pekmez (Sirup aus Weintrauben/ Datteln) gemischt…

    Aber auf Chummus freu ich mich jetzt schon und es hört sich auch nicht so schwer an – das kriegt hoffentlich auch eine weniger begnadete Köchin wie ich hin…

    Liebe Grüße

    Sümeyye

  4. Ist ja eigentlich unglaublich, dass es kein vernünftiges Chummus in Deutschland zu kaufen gibt, denn an der Nachfrage scheints ja nicht zu liegen. Aber Danke für das rezept, ich habs gerade ausgedruckt und werde mich mal damit beschäftigen, hehe!


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