Verfasst von: Anna | 9. Dezember 2007

Chanukka in Frankfurt

Wir waren dort. Und es hat sich gelohnt. Chabad hat aus dem Kerzenzünden auf dem Platz vor der Alten Oper dieses Mal eine besonders gelungene Veranstaltung gemacht. Zuerst haben Rabbiner Gurevitch (der sich G-tt sei Dank soweit wieder von seinen Verletzungen durch das Attentat erholt hat) und der Frankfurter Gemeinderabbiner Klein die sechs Lichter der großen Chanukkia mit allem Drum und Dran zum Leuchten gebracht, dann kam auf der Bühne ein Kantor aus New York mit seiner eigenen Band zum Einsatz. Was für eine action! Die Musik hat wahrscheinlich das gesamte Bankenviertel beschallt. Für eine kurze Zeit hatten wir mitten in Frankfurt einmal so etwas wie eine lebendige jüdische Atmosphäre, wie man sie sonst nur aus Israel oder den USA kennt. Gut gemacht, kann ich da nur sagen.

Hier ein paar Bilder:

Chanukka in Frankfurt

(v.l.n.r.) Rabbiner Menachem Halevi Klein, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Rabbiner Zalman Gurevitch

Chanukka in Frankfurt

Chabad-Auto mit Chanukkia auf dem Dach!

Chanukka in Frankfurt 

Die Musiker aus New York

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Responses

  1. In Berlin war das Chanukkiazünden vorm Brandenburgertor auch wieder klasse. Aber die Dominanz der Lubawitscher, so gut es sein mag, finde ich machmal trotzdem anstrengend. Die Nichjuden denken dann, alle Juden (zumindest in Berlin) sind so und das ist ein völlig falscher SChluss..

  2. Ja, das stimmt schon, dass gerade Nichtjuden dann ein verzerrtes Bild bekommen können, aber das lässt sich wohl nicht vermeiden 😉

  3. annabellaktarina – lubavitscher können nur dann „dominant“ sein, wenn die anderen eben nichts auf die beine stellen!

  4. liebe anna,

    tolle bilder, toda raba !

    wann geht es nach israel ? gibt es auch einen reisebericht bei dir ? nicht das ich neugierig waere 😉

    liebe gruesse,
    grenzgaenge

  5. B“H

    Es gibt wohl keine Antwort darauf, wie man es am besten dreht, dass Nichtjuden einen objektiven Eindruck vom Judentum bekommen. Uns selbst fehlt manchmal der Ueberblick und wie Schoschana richtig anmerkte, andere jued. Gruppen scheinen im deutschen Raum nichts auf die Beine zu stellen.

    Uebrigens sah ich gestern das Kerzenanzuenden von Chabad in der Jerusalemer King George. Dort wurden auch Sufganiot verteilt. 🙂

  6. an Miriam Woelke: In Berlin gibts auch immer Suffganiot und heiße Getränke für alle 😀

  7. B“H

    @Annabellaktarina

    Ich muss zugeben, dass in der King George nicht alle Anwesenden von den Sufganiot abbekamen. Chabad war mit der Menschenmenge ueberfordert und man musste sich schon halb drum pruegeln.

    Und heisse Getraenke gab es keine.

    Vielleicht hinkt Chabad in Israel etwas hinterher. 🙂
    Aber ueber fehlende Sufganiot in Jerusalem koennen wir uns ansonsten nicht beklagen. 🙂

  8. In Frankfurt gab’s auch sufganiot. Und zwar besonders leckere, so wie ich sie mag: nicht so süß.


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