Verfasst von: Anna | 2. Oktober 2008

Und als nächstes Jom Kippur

Das also war unser Rosch haSchana: am Montagabend Besuch in der total überfüllten Synagoge und dann zu Hause Essen mit einem Teil der Familie (ein superleckeres Lammgericht, jamjamjam), am Dienstagmorgen wieder Besuch in der wieder total überfüllten Synagoge und nachmittags – zum Zahnarzt. Ja wirklich, zum Zahnarzt. Eine meiner Füllungen hatte sich ohne Rücksicht auf Rosch haSchana verabschiedet. Also haben wir uns trotz Feiertag ins Auto geschwungen und dem Zahnarzt unseres Vertrauens einen Neujahrsbesuch abgestattet. Spätestens beim Anblick von Spritze, Bohrer und Co. war zumindest ich dann wieder komplett im Alltag angekommen. Nicht, dass mich das Autofahren und das Hantieren mit Telefon und Geld besonders aus der Fassung gebracht hätte – ich bin leider Spezialistin für diese Art von „Notfalleinsätzen“, nur leiste ich sie mir sonst am Freitagabend und da ist allenfalls mal ein Schabbat dahin. Diesmal war aber Rosch haSchana, und die Atmosphäre gibt es eben nur einmal im Jahr. Mit frisch repariertem Zahn war ich dann aber am Mittwoch trotzdem wieder fit für einen letzten Besuch in der – nicht mehr ganz so überfüllten – Synagoge, und da es mit der Konzentration nicht mehr so geklappt hat, habe ich die Gelegenheit genutzt, mit allen möglichen Leuten vor der Synagoge mal wieder ein Schwätzchen zu halten.  Jetzt hoffen wir auf einen geordneten Jom Kippur 😉

Advertisements

Kategorien