Verfasst von: Anna | 19. März 2009

Krankenhaus-Essen

… ist gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls nicht in dem Krankenhaus, in dem ich gerade wieder einmal einen Zwischenstopp eingelegt habe. Da gibt es täglich sieben verschiedene Menüs, eines davon ist angeblich sogar „Halal“. Koscher sind die natürlich alle nicht, aber das wäre ja auch verwunderlich. Ist mir aber auch nicht so wichtig, denn wenn ich krank bin, bin ich krank. Und da esse ich so, dass es mir und meinem Körper möglichst bald wieder gut geht. Ich weiß gar nicht, wie ich mir im Krankenhaus so richtig koscheres Essen organisieren sollte. Da müsste mein Mann wohl dreimal am Tag mit Essen und Geschirr von zu Hause anrücken. Eine groteske Vorstellung. Schließlich muss einer ja auch noch unser Geld verdienen. Nein, irgendwo ist auch mal Schluss mit Religion. Ich muss mich ja nicht gerade auf Schweinefleisch und milchig-fleischig-Kombis stürzen, es gibt schließlich genug vegetarisch, Fisch oder meinetwegen auch Halal. Das schmeckt dann wenigstens. Im Gegensatz zum Beispiel zu dem koscheren Zeugs, das man sich im Flugzeug vorab bestellen kann. Da bekommt man dann irgendwelche trockenen Konserven aus Belgien serviert, die so schmecken wie sie aussehen. Selbst wenn ich mir sowas ins Krankenhaus ordern könnte, never ever!

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Responses

  1. „Ich weiß gar nicht, wie ich mir im Krankenhaus so richtig koscheres Essen organisieren sollte. Da müsste mein Mann wohl dreimal am Tag mit Essen und Geschirr von zu Hause anrücken“

    ich habe das gefühl, ihr müsstet bei euch in der gemeinde mal eine chessed-gruppe gründen… damit im fall der fälle die kranken, die, die frisch entbunden haben und alle anderen, die es brauchen, täglich von verschiedenen mitgliedern versorgt werden können, mit essen und auch mit anderem, was gerade benötigt wird.

  2. Ach das sind die Vorteile von großen Gemeinden, in denen halt auch noch ein paar mehr Mitglieder koscher leben … Aber das funktioniert doch sicher auch nur mit einer gewissen Vorplanung, oder? Ich bin so ein Typ, der immer mal wieder ungeplant, von jetzt auf gleich, ins Krankenhaus muss, und da wäre doch bei eurer Chesed-Gruppe bestimmt nicht gleich jemand parat, der mir drei Stunden später schon das Mittagessen bringt?

    Schabbat schalom!

  3. „da wäre doch bei eurer Chesed-Gruppe bestimmt nicht gleich jemand parat, der mir drei Stunden später schon das Mittagessen bringt?“

    doch, sofort. auf jeden fall. da kann man sich 100%ig drauf verlassen.

  4. gut schabbes natürlich noch! und refua schlema.

  5. Faszinierend. Das hätte ich wirklich nicht gedacht.

  6. Von mir einfach die besten Wünsche zur Genesung!

  7. Wenn ich im Krankenhaus bin, dann nehme ich regelmäßig ab. Das Essen ist furchtbar in englischen Krankenhäusern. Bäääää!!!!

    Ich wünsche Dir gute Besserung. Erhole Dich gut.

    lg Netty

  8. Ist englisches Essen für uns „Kontinentaleuropäer“ denn überhaupt genießbar???

  9. Ach du Arme…
    Refua schelemeima

    Rachel

  10. Also mir stellt sich zwangsläufig eine Frage:
    Wie kann man zum Judentum konvertieren, wenn man nach dem Motto „Nein, irgendwo ist auch mal Schluss mit Religion.“ lebt?! Die Gesundheit ist wichtig, keine Frage, aber G’ttes Gesetze eigenmächtig in Schranken zu weisen, erscheint mir recht vermessen.

  11. Mein lieber Ron, mal abgesehen davon, dass du hier hereinschneist und meinst, gleich mal markig herumkritisieren zu dürfen: was hat denn ein Übertritt zum Judentum damit zu tun, ob man Krankenhaus-Essen isst oder nicht? Ich kann mir sogar ein leckeres Cordon Bleu (du weißt schon: Schweineschnitzel mit Schinken und Käse gefüllt) genehmigen, wenn ich will, oder sonstwie total säkular leben, das ist meine persönliche Entscheidung genauso wie bei geborenen Juden auch.
    Trotzdem, rein theoretisch: was hättest du denn in der konkreten Situation getan? Und bitte: nur praktisch umsetzbare Lösungen, die berücksichtigen, dass die Einlieferung ins Krankenhaus als Notfall, sprich ohne Vorplanung, erfolgte. Bin sehr gespannt.

  12. Wenn du im Internet öffentlich schreibst, musst du damit rechnen, dass es auch Menschen gibt, die etwas an deinen Aussagen zu kritisieren haben bzw. diese nicht teilen.
    Ein aggressiver Ton wie dieser: „Mein lieber Ron, mal abgesehen davon, dass du hier hereinschneist und meinst, gleich mal markig herumkritisieren zu dürfen“ ist doch wirklich unnötig, denn ich komme wahrlich nicht mit bösen Hintergedanken.

    Mir ging es auch gar nicht um die Frage der koscheren Ernährung, sondern eher um eine Aussage von dir, in der du die Religion und damit die Gesetze G’ttes relativierst, indem du entscheidest wann mit der Religion Schluss ist und wann nicht. Das finde ich ein wenig problematisch und da spielt meiner Meinung nach der Gjur eine gewaltige Rolle. Geborene Juden haben natürlich den Vorteil, dass sie es sich „erlauben“ dürfen säkular zu leben, schließlich kann man nichts für sein Schicksal, dass man als Jude geboren wurde. Man kann dieses Schicksal lediglich gestalten, kann es aber nicht abschütteln. Bei Konvertiten ist das anders. Sie nehmen bewusst eine neue Identität an, schließen sich einem anderen Volk und dessen Glauben an, werden ein Kind Abrahams. Konvertiten entscheiden sich, im Gegensatz zu geborenen Juden, bewusst für eine jüdischen Identität und eine solche bewusste Entscheidung für einen „Identitätswechsel“ setzt in meinen Augen vorraus, dass man diese neue Identität auch vollkommen annimmt…ohne sich die süßen Granatäpfel auszusuchen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Beth Din es dulden würde, wenn man sagt, dass man auch in Zukunft leckere Schweinehaxe essen will, da es ja schließlich eine persönliche Entscheidung sei. Das passt doch einfach nicht zusammen.

    Fällt ein Konvertit im Laufe seines jüdischen Lebens wieder vom Glauben ab bzw. verändert sich seine Glaubensbetrachtung, ist das natürlich wirklich seine persönliche Entscheidung und muss so wie die eines jeden anderen Juden auch beurteilt und gegebenenfalls akzeptiert werden. Geht man aber von Beginn an zur Schul mit dem Motto, dass man die Religion in individuelle Grenzen setzen kann wie es einem beliebt, dann wäre ein Übertritt wohl „schwierig“ und auch nicht recht nachvollziehbar.
    Inwiefern du zu Beginn deines Übertritts zum Glauben standest und wie du es nun tust, weiß ich natürlich nicht so genau, aber das sollten jetzt auch nur mal so allgemeine Gedankengänge zu dem Thema sein…ohne es konkret auf dich zu beziehen.

    Wie ich in einem solchen Fall gehandelt hätte, kann ich dir nicht genau sagen. Ich würde wohl in der Gemeinde anrufen.
    Aber es ging mir ja auch gar nicht darum ob du nun im Krankenhaus koscher gegessen hast oder nicht, sondern es ging mir um „Schluss mit Religion“ und „säkular leben“ in Anbetracht des Gjur.

  13. Wenn ich ins Krankenhaus müsste, sähe ich auch ziemlich dumm aus, was koscheres Essen betrifft. Meine „goyische“ Familie wäre mit koscherem Essen kochen doch sehr überfordert. 😀

  14. @yael1, koscheres Essen und die eigene Familie – oder in meinem Fall auch die Familie meines Mannes, das wär mal einen eigenen Blogbeitrag wert :mrgreen:

    @Ron, Du hast das Blog und den konkreten Krankenhaus-Beitrag überhaupt nicht verstanden. Hier steht nicht irgendein Giur und irgendeine idealistische Lebensweise à la Mea Shearim im Vordergrund, sondern ein realer jüdischer Alltag in Deutschland. Wenn du dir nur ein bisschen Mühe gemacht hättest, dich vorher hier umzusehen, dann würdest du selbst merken, dass das, was du schreibst, überhaupt nicht hierher und schon gar nicht auf mich persönlich passt. Du meine Güte, das ist doch kein Giur-Blog hier, ich bin seit so vielen Jahren Jüdin und keine „ewige Konvertitin“ (und das werde ich jetzt nicht diskutieren). Wenn dich der Giur so sehr interessiert, dann wirst du woanders besser fündig werden. Im übrigen lege ich Wert auf einen freundlichen Umgangston, und da gehört dein Einstieg hier nicht dazu.

  15. Ich schließe mich einmal Netty (und Rachel?)an und wünsche dir eine gute Besserung!
    Ich war schon ewig nicht mehr im Krankenhaus, aber ich errinnere mich, dass das Essen augesprochen unappetitlich war…! Wird wohl von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden sein…!
    liebe Grüße

  16. Ja, dann mal einen ganz lieben Dank für alle eure Wünsche! Mir geht’s inzwischen wieder ganz gut, immerhin so gut, dass ich schon wieder auf der Arbeit bin 😉

  17. @yael

    du lebst in einer grossen gemeinde, da ist die sachlage evtl. anders als bei anna.
    der hinweis auf deine „goyische familie“ ist ein polemik, die irgendwie… naja, nicht wirklich witzig ist.
    du wüsstest eigentlich ziemlich genau, wen du anrufen könntest, um dir zu helfen (es gäbe mehr als nur eine person), nicht wahr?

  18. ps

    einiges an den einwänden von ron fand ich zwar auch etwas „viel“, aber der punkt an sich, nämlich, sich nicht gleich mit den gegebenheiten abzufinden, sondern zu schauen, wo sich lösungen finden lassen, die jenseits von mehr oder weniger leicht in kauf genommenen übertretungen sind – dafür finde ich sein post eigentlich einen guten impuls. das hat mit giur gar nichts zu tun, es betrifft jeden juden, der einigermassen religiös lebt.
    vielleicht wäre eine möglichkeit, vorzukochen, für die, die nicht spontan ins krankenhaus müssen. eine andere möglichkeit – und hier kann sogar einen goyische verwandtschaft viel chessed tun 😉 – wäre, kalt zu essen, sprich sich obst, müsli, sojamilch, milch, joghurt, etc. pp. (wer nach koscherliste geht, hat eine reichhaltigere auswahl als die chalav-jisraelniks), OU-büchsen vom türken, nüsse uvm. einkaufen und ins krankenhaus bringen zu lassen. einweggeschirr täte ein übriges, ein paar tage lang wäre auch für den umweltengel keine katastrophe.
    ansonsten nocheinmal der hinweis auf chessed: vielleicht beinhalten solche aufenthalte ja botschaften, wie die, dass ein mangel besteht. und dass man etwas gegen den mangel unternehmen sollte, indem man in der gemeinde nach menschen sucht, mit denen man so eine gruppe aufbauen könnte. das wäre ein zusätzliches soziales potential. und wer weiss, was sich daraus entwickelt?

  19. Schoschana, Theorie und Praxis. Aber ich werde das sicher nicht hier diskutieren.

  20. das angebot besteht ja.
    ob man/ frau es dann wahrnimmt ist etwas ganz anderes.

    ich wollte nur den eindruck korrigieren, es bestünden keine möglichkeiten ;).

  21. Anna, das Meiste ist ungenießbar. Das Essen ist oft lauwarm, wenn man es bekommt. Man kann am Tag vorher eine Auswahl ankreuzen. Oft bekommt man aber nicht das was man angekreuzt hat.

    Vollkorn Toast mit Marmelade hat mir immer gut geschmeckt. Weetabix mit Milch war ungenießbar. Die Milch hat nicht geschmeckt. Die Suppe war auch immer gut, aber sehr salzig. Sandwiches wollte ich nie. Labbriges trockenes Brot. Vegetarier bekommen nur geraspelten Cheddar Käse aufs Sandwich.

    Die Hauptmahlzeit wird nachmittags gereicht (Teatime). Da habe ich mal eine Quiche bekommen, die sah aus wie ausgebrochen. Sogar die Krankenschwester mußte sich fast übergeben.

    Als Vegetarierin habe ich sogar mal eine Fleischmahlzeit bekommen.

    Am schlimmsten ist man dran, wenn man auf Diät gesetzt wurde, z.B. als ich Dialysepatientin war. *würg*

    Krankenhausessen, nein danke!!

  22. Um auf die anderen Kommentare mal kurz zu antworten:

    Jeder Mensch ist anders und geht anders mit Gegebenheiten um.

    Ich, z.B. mag Krankenhäuser nicht. Der Gedanke dort eingeliefert zu werden wird immer wieder verdrängt. Warum sollte ich da vorkochen? (Lebe im Moment vegan)

    Wenn man dann plötzlich eingeliefert wird, denkt man an andere Sachen als an das Essen. Der Gedanke ist bei der Krankheit und nicht bei den Mahlzeiten.

    Im Krankenhaus würde ich auch wieder das essen, was mir vorgesetzt würde, ja auch Käse und Eier – wenn es nicht anders geht.

  23. „Ich, z.B. mag Krankenhäuser nicht. Der Gedanke dort eingeliefert zu werden wird immer wieder verdrängt. Warum sollte ich da vorkochen? (Lebe im Moment vegan)“

    wer mag schon krankenhäuser.
    aber zu einem selbstverantwortlichen leben gehören eben auch vorbereitungen für aufenthalte, die man nicht so gerne mag…

    was das plötzlich eingeliefert sein betrifft, so schrieb ich ja bereits, dass das aufstellen eines netzwerkes für solche fälle eine tolle sache ist. wenn’s halt noch keines gibt, ist es vielleicht an mir, eines aufzustellen.

    mögen wir alle vor krankheiten verschont sein – gut schabbes.

  24. Also Vorkochen finde ich auch abstrus. Wenn man krank ist, hat man doch meistens wirklich andere Dinge im Kopf als das Essen. Zumal man ja auch nach bestimmten OPs erst mal gar nicht normal essen darf. Wie gesagt, ich kann eh nur für „ungeplante“ Krankenhaus-Aufenthalte sprechen. Und dann finde ich Schoschanas Hinweis auf solche Chesed-Gruppen schon sehr gut. Da bekommt man sein Essen dann wenigstens frisch zubereitet.

    Gut Schabbes!

  25. hallo!!!

    ich meinte natürlich NICHT vorkochen, wenn man bereits krank IST. sondern zum beispiel, wenn man einen zu erwartenden eingriff hat, dem keine tatsächliche krankheitsphase vorausgeht. so etwas gibt es doch auch und zwar leider gar nicht so selten. da kann man dann auch vorher absprechen, was man nach der OP essen darf und was nicht (gekochte kartoffeln z.b.).
    besser als vorkochen oder jede andere lösung ist wirklich die, dass man beziehungen hat. hat man sie nicht, sollte man sie sich schaffen. kol jisrael arevim se’base, heisst es doch, aber man muss anderen juden auch die möglichkeit geben, sich um einen zu kümmern… 😉

    gut schabbes!

  26. Hm – ehrlich gesagt bin ich gerade ganz schon baff, wenn ich so ein paar Kommentare hier lese.

    Ich finde es nicht ok, dass die Religiösität von Konvertiten ständig von Anderen beurteilt und teilweise auch bemängelt werden kann – immer mit dem Hinweis, wenn ein gebürtiger Jude das gleiche tun würde, wär es auch nicht schön, aber…. und dann kommt meist die Aussage, dass Konvertiten einen „stärkeren“ Verstoss begehen.

    Ich finde, erstens wird hier mit zweierlei Maß gemessen und zweitens – wer hat überhaupt das „Recht“, eine Beurteilung der Religiösität eines Anderen abgeben zu dürfen…?

    Ich hoffe, ich trete niemandem zu nahe – es sind nur Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich diese Kommentare hier lese.

    @Anna: Alles Gute – ich hoffe, es geht dir schnell wieder besser (ich spreche leider noch kein Iwrit).

  27. @David, im „richtigen Leben“ geht es viel relaxter zu als im Kommentarbereich von jüdischen Blogs 😉

  28. was war jetzt eigentlich nicht relaxt?

    (wenn diese diskussion nicht relaxt war, dann frage ich mich, unter welche kategorie andere diskussionen einzuordnen sind ;)).

  29. Na, der Ansatz von Ron natürlich.

  30. naja, eine andere meinung hat ja nichts mit unrelaxed zu tun, egal wie ungeschönt sie daher kommt. ist halt eine andere meinung. kann ich mir anhören oder nicht.

  31. Kaum ein Thema gibt so viel zu reden wie dieses: Essen.
    Es scheint ein total emotionales Thema zu sein.
    Und es geht vermutlich nicht mal nur um eine “ganz lapidare Sache“ wie der Essensaufnahme.

    Aber ich fnde es sehr spannend und interessant, was bei uns allen mit diesem einen Wort : essen, assoziiert wird.

    Rachel, Mutter und Grossmutter

  32. Hier noch ein wunderbares Kigel – Rezept, das ich letzten Shabbes genossen habe bei einer Freundin.

    Kartoffel – Kigel mit Zucchetti

    6 Eier , schlagen
    1/2 Glas Oel
    2 Zucchetti, reiben
    2 Zwiebeln, reiben

    alles gut vermischen und in diese Masse geben:
    2 1/2 kg, geriebene Kartoffeln

    Salz, Pfeffer

    Die Masse in drei Alu – Cake – Formen geben
    Bei ca. 200 Grad backen, ca. 1 h
    schön langsam, nicht zu schnell, sonst gibt es eine braune Kruste und das Innenleben ist nicht durch.

    Einfrieren für Vorrat.

    Rachel

  33. Rezepte zum Einfrieren sind immer gut! Ich nehme mir mein Essen unter der Woche ja von zu Hause zur Arbeit mit.

    Schabbat schalom!

  34. hi anna,

    pessach kascher ve’sameach!

  35. Und ich erlaube mir eine Anmerkung: leider ist das meist als „Muslimkost“ bezeichnete Essen i.d.R. NICHT halal – sondern lediglich angeblich schweinefleischfrei.
    Mal abgesehen davon, dass manche Küchenfee sich nicht darüber im Klaren ist, dass auch Speck vom Schwein kommt….

    Bitte nicht als klugsch*** verstehen, sondern eher als Warnung. Gilt auch für die meisten Menüs bei Airlines, außer denen aus Staaten, die von sich aus Wert auf halal legen. Und auch da weiß ich nie, wer sich von einem Caterer einen Bären hat aufbinden lassen.

  36. […] Jedenfalls nicht in dem Krankenhaus, in dem ich gerade wieder einmal einen Zwischenstopp eingelegt habe. Da gibt es täglich sieben verschiedene Menüs, eines davon ist angeblich sogar “Halal”. Koscher sind die natürlich alle nicht, aber das wäre ja auch verwunderlich. Ist mir aber auch nicht so wichtig, denn wenn ich krank bin, bin ich krank. Und da esse ich so, dass es mir und meinem Körper möglichst bald wieder gut geht. Ich weiß gar nicht, wie ich mir im Krankenhaus so richtig koscheres Essen organisieren sollte. […]


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