Verfasst von: Anna | 4. Juli 2010

Hurra, wir haben gewonnen – don’t cry for them Argentina

Was für ein tolles WM-Spiel! Den gestrigen Schabbat habe ich mit Freunden  vor einem schicken großen Flat-TV im Garten verbracht und das WM-Spiel Deutschland-Argentinien genossen. Was für ein Event! Am Schluss sang dann einer von uns ganz cool: Don’t cry for them Argentinaaaa, lalalalala :mrgreen:

Nachtrag: Bevor jetzt die Fraktion der identitätsgestörten Deutschen die Nase rümpft: Wir waren eine Gruppe von Juden und haben Deutschland die Daumen gedrückt. Das sind unsere Jungs, ganz ohne Krampf, klaro?

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Responses

  1. Hab mich vor allem gewundert, dachte, Argentinien sei stärker.

    Lieben Gruß
    Ini

  2. Über die deutsche Mannschaft bin ich schon verwundert, wie gut sie sie in den letzten beiden Spielen (und das erste) waren. Nicht schlecht Herr Specht.

  3. WM: Israels Botschafter hofft auf Deutschlands Sieg
    Die deutsche Fußballnationalmannschaft scheint vollends im Herzen der israelischen Gesellschaft angelangt zu sein. Nun hat auch Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, seiner Hoffnung auf einen Sieg der Elf von Joachim Löw Ausdruck verliehen.

    „Ich wünsche mir, dass die beste Mannschaft gewinnt. Und ich glaube, das ist Deutschland“, bemerkte der Diplomat gegenüber der Bild-Zeitung.

    Den dazugehörigen Artikel aus der BILD gibt es hier: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/06/israel-wm/jubelt-fuer-fussball-deutschland.html

    (BILD, 05.07.10)

    Der Deutschland-Korrespondent der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot, Eldad Beck, äußert sich positiv über das neue Deutschland-Bild, das die Nationalmannschaft in Israel vermittelt:

    „Langsam wird es zur Normalität in Israel, dass man eine deutsche Fahne hissen darf, ohne damit Animositäten zu wecken. Mit der WM und der wunderschönen Art und Weise zu spielen hat die deutsche Mannschaft viele neue Anhänger in Israel gewonnen. Das prägt natürlich das Bild Deutschlands in Israel sehr – auf eine positive Art und Weise.“

    http://www.tagesschau.de/sport/korrespondentenviertelfinale100.html

    (Tagesschau, 05.07.10)

    Auch das vierteljährlich erscheinende Orient-Zeitschrift „Zenith“ hat das Phänomen eines eigenen Artikels für würdig empfunden.

    „Es ist unglaublich: Deutschland spielt, siegt – und erobert weltweit die Fans und ihre Fußballherzen – auch die der Israelis.“

    http://www.zenithonline.de/politik/presseschau/?article=808&cHash=5af1a2d433

    (Zenith, 06.07.10)

    😉

  4. Also ich muss sagen, dass mir die WM absolut egal ist. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie man sich derart mit einem simplen Ball-Spiel identifizieren kann. Es gibt eindeutig Wichtigeres auf der Welt. Vielleicht wäre es anders, wenn ich irgendein persönliches Erlebnis damit verbinden könnte, meinen Vater z. B. gerade beim WM-Sieg das letzte Mal gesehen hätte o. ä. So aber empfinde ich einfach rein gar nichts als Verwunderung über so viel (männliche) Begeisterung. Höchstens Ski-WM kann ich „etwas“ nachempfinden, weil dann die Männer meiner Familie – sonst verstritten – friedlich vor der Glotze fieberten. Das hatte etwas Festliches, wie es sonst nicht üblich war. Ich weiß einfach nur: WM bedeutet, dass alle Männer nichts mehr hören und sehen außer WM, dass sich sonst Verstrittene auf einmal einig sind, zumindest in derselben Truppe. Es ist ein mysteriöses Phänomen, das psychologisch untersucht gehört. Eine Art Massenhysterie, das bevorzugt Männer befällt. Oder dann fehlt mir das Gen dazu. Jedenfalls scheine ich immun oder gefühlskalt diesem Phänomen gegenüber zu sein. Dabei würde ich mich gern anstecken lassen, aber es funktioniert einfach nicht.

    Lieben Gruß
    Ini


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