Verfasst von: Anna | 13. September 2010

Rosch haSchana in London

… war reizend. Wir haben drei erholsame Tage mit unseren Freunden verbracht. Sie kenne ich noch aus der Zeit, als sie für ein Jahr lang bei meinem Arbeitgeber auf Entsendung war. Er ist ihr Bald-Ehemann. Die beiden sind jüdisch und doch so britisch, dass ich sie mir einfach nur in UK vorstellen kann. In der Synagoge, in die sie uns mitgenommen haben, hat man uns spontan freundlich aufgenommen und das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Wenn ich mir ausmale, wie so eine Spontanaktion in Deutschland verlaufen würde – Horror. Hier kommt man ja als Fremder ohne Anmeldung in eine Synagoge kaum hinein. Dort wäre das trotz aller Sicherheitsvorkehrungen auch ohne unsere Freunde möglich gewesen; in London ist man auf spontane Gäste an den Hohen Feiertagen eingestellt, hieß es. Überhaupt habe ich dort das „Wir-sind-anders-und-bleiben-lieber-unter-uns-Syndrom“ vermisst. Ach so, und den Rest des Wochenendes haben wir geshoppt. Das muss ja sein in London.

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Responses

  1. Ja dann:

    Frohes Neues Jahr!

    Thomas


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