Verfasst von: Anna | 23. Januar 2011

Ohne Handy-Nummer keinen El-Al-Newsletter

Persönlich sind mir die Angebote von El Al ja egal, ich fliege schon lange nicht mehr mit dieser ach-so-sicheren Fluglinie nach Israel. Trotzdem habe ich mir gerade deren Newsletter abonnieren wollen, um mich über die Preisgestaltung bei Israel-Flügen auf dem Laufenden zu halten. Und was entdecke ich: ein Pflicht-Eingabefeld für meine Mobilfunknummer! Diese Airline will doch tatsächlich meine Handy-Nummer wissen, bevor sie mir ihren Newsletter in meine Mailbox schickt.

Ja, danke auch. Dann schickt ihr mir halt keine Werbung, auch gut. Keine andere Airline und kein seriöses Unternehmen im Internet hat jemals meine Handy-Nummer verlangt, nur weil ich einen Newsletter abonnieren wollte. Wofür also will El Al meine Handy-Nummer? Um mich anzurufen? Will ich nicht. Um die Nummer (möglichst noch mit meinem Namen) in eine Datenbank aufzunehmen und unter „Sicherheitsaspekten“ auszuwerten? Gott behüte. Das ist gegen meine Sicherheitsstrategie – auch wenn ich bei El Al keine Klingelton-Abo-Falle erwarte :mrgreen:

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Responses

  1. „ach so sichere fluglinie“…..
    aber es gibt klare fakten, und dazu gehoert, dass El Al tatsaechlich die sicherste Fluglinie der Welt ist. Woran auch immer das liegen mag…. sie sind in Sicherheitsfragen die erfolgreichsten. Und obwohl ich auch lieber mit Airberlin fliege (nur weil mein Geldbeutel das eher verkraftet), wuerde ich in jedem Falle El Al vorziehen, wenn das Geld keine Rolle spielen wuerde. Denn es ist schon ein „netteres“ Gefuehl, so sicher wie moeglich zu fliegen. Absolute sicherheit gibt es ja nicht, aber den hoechsten STandard zu haben, ist nicht unangenehm. da nehme ich gern hundert fragen in Kauf. 🙂
    Warum man deine nr. haben wollte, weiss ich auch nicht.
    Noa

  2. „aber es gibt klare fakten, und dazu gehoert, dass El Al tatsaechlich die sicherste Fluglinie der Welt ist. “

    Wo steht das denn? Auch El Al-Flugzeuge können abstürzen, zuletzt geschehen in Amsterdam vor ein paar Jahren.

    „Warum man deine nr. haben wollte, weiss ich auch nicht.“
    Darum geht es aber doch gerade. Was geschieht mit meiner Handy-Nummer, wofür wird die gebraucht? Das ist bei einem Newsletter nicht üblich, und es wird von El Al auch nicht begründet. In diesem Fall fühle ich mich überhaupt nicht „sicher“, weil dieses Vorgehen nämlich nicht transparent ist. Ich will wissen, was mit meinen Daten geschieht, wofür sie gebraucht und wie sie verwendet werden. Ich bin nicht so gläubig, dass das schon alles gut und richtig sein wird, nur weil es die israelische Airline ist. Im Gegenteil, ich bin gerade bei El Al skeptisch, wenn unnötigerweise so persönliche Daten wie eine Telefonnummer abgefragt werden, denn allein schon deren ethnisches Profiling beim Checkin ist mir ein Dorn im Auge, weil es nach meinem deutschen Rechtsverständnis diskriminierend ist. Das führt dazu, dass ich mich bei El Al eben gar nicht mehr „sicher“ fühle. Deshalb fliege ich ja auch nicht mehr mit denen. El Al ist übrigens bei Israelis auch nicht unbedingt die erste Wahl, wenn sie sich LH oder eine andere renommierte Airline mit gutem Service leisten können.

  3. diskriminierend aber scheinbar wirkungsvoll. sorry, aber bevorzugst du einen flug mit mehr risiken? ich frage mich doch dann eher, warum es noetig ist, bestimmte bevoelkerungsgruppen mehr zu kontrollieren? ist das denn so unbegruendet? oder anders – man kommt doch nicht aus purer willkuer auf solch eine idee…
    natuerlich muss man nicht El Al bevorzugen. ich jedenfalls kann mir den flug leider nicht leisten mit El Al , wuerde ihn aber bevorzugen und mich sicherer fuehlen.
    abstuerzen kann jedes flugzeug, die sicherheit ist auf anschlaege bezogen. fuehlst du dich denn in einem El Al Flugzeug unsicherer als in anderen Fluglinien?
    Noa

  4. „diskriminierend aber scheinbar wirkungsvoll.“

    Ja, das ist die offizielle israelische Argumentation, der ich mich nicht anschließen kann. Der Zweck heiligt nunmal nicht die Mittel.

    „sorry, aber bevorzugst du einen flug mit mehr risiken?“

    Rein praktisch passiert doch bei LH und den anderen Airlines auch nichts.

    „fuehlst du dich denn in einem El Al Flugzeug unsicherer als in anderen Fluglinien?“

    Naja, ich habe mir halt immer meine Gedanken gemacht, wo denn nun die Sky Marshals mit ihren Waffen sitzen und ob mein Sitznachbar etwa ein normaler Fluggast ist oder vielleicht ein „Aufpasser“, der mich beobachtet und meine Gespräche belauscht. Das ist eine Beklemmung, die ich einfach nicht haben will. Deshalb war ich früher auch nie in der DDR oder sonstwo im Osten.

  5. Ich schliesse mich da ganz Anna an.

    El Al macht noch zusätzliche Sicherheitskontrollen, nachdem man schon vollkommen durchleuchtet und abgetatscht wurd, und, wie vorherzusehen, finden sie nichts.

    Diese Befragerei finde ich auch beklemmend. Insbesondere weil die Befrager bestimmte Antworten zu erwarten scheinen, und wenn man nicht die „richtige“ antwort gibt, wird man quasi bis auf die Unterhose ausgezogen. Gerade der „rassistische Aspekt“ daran ist für mich sehr beunruhigend.

    Noch beunruhigender finde ich, dass die El Al so wahnsinnig stolz auf ihre Methoden ist und auch nicht wirklich bereit ist, sich bei den Passagieren zu entschuldigen, wenn die Sicherheits-Heinis mal wieder über die Stränge schlagen.

    Ich habe beschlossen, mal eine El-Al Pause zu machen. Und da man ohne „Befragung“ nicht aus Israel wegkommt (und auch nicht reinkommt), mache ich mal allgemein eine Israel Pause. Es ist ihr gutes Recht, das alles zu veranstalten. Es ist mein gutes Recht, mich dem zu entziehen indem ich nicht hinfahre.

  6. Wir haben schon mehrere „Entschuldigungen“ von den jeweiligen Vorgesetzten bekommen. Aber das ändert auch nichts. Dass man auf dem Rücklug in TLV die ganze Prozedur auch dann über sich ergehen lassen muss, wenn man mit einer anderen Airline fliegt, stimmt natürlich. Ich hab da schon lange keine Lust mehr drauf und war auch schon zwei Jahre nicht mehr in Israel. Es gibt noch andere schöne Flecken auf der Welt 😉

  7. Ich fand die „Prozedur“ nicht sehr schlimm (was El Al angeht, weiß ich das nicht, da ich mit ihnen noch nicht geflogen bin). Ich habe mich eher belustigt gefühlt als mich zwei junge Sicherheitsleute gefragt haben, ob ich Waffen dabei hätte. Ich habe die gar nicht für voll genommen und einfach gelacht. Mehr war übrigens nicht, ich wurde nicht befragt und viele um mich herum auch nicht.
    Aber weil es hier doch oft um ethnisches geht, muss ich erwidern, dass es das nicht ist. Denn wenn man als Frau allein fliegt, wird man auch unter einem besonderen Gesichtspunkt gesehen, denn man könnte einen Paläst. als Freund haben und ohne es zu wissen, eine Bombe untergeschoben bekommen, das ist eben völlig unabhängig von der Herkunft und in dieses Raster falle genau ich. Ich habe damit keinerlei Probleme und fühle mich deswegen sicher nicht diskriminiert. Sollen sie doch annehmen von mir annehmen was sie wollen. Ich würde gern wieder einmal nach Israel fliegen, kann es mir aber leider nicht leisten.

  8. Genau, Yael, in dieses Raster bin ich auch bisher geraten, ich fand (bisher wohlgemerkt) die Sicherheitsbeamten immer sehr nett, und hatte keine übertriebenen Fragereien. Auf Israel aus diesem Grund zuverzichten, käme nicht in Frage für mich.
    Yael: es gibt Fluege um die 230 EUR, bei Airberlin. Meine Tochter ist im Dez. damit geflogen…
    Noa

  9. Ja, wenn du schon verdächtig bist, wenn man denkt du könntest eine Palästinenser als Freund haben, wie verdächtig bist du dann erst, wenn du selber ein Palästinenser bist, von wegen „nicht ethnisch“…

  10. Hey, ich hab mich vertan. Ist gar nicht mehr die sicherste fluglinie. Schau mal hier, Anna

    Obwohl EL AL ein hervorragendes Sicherheits-Rating vorweist, sollte man wissen: Die US-Luftfahrtbehörde stufte die Airline wegen Beanstandungen in Sachen Sicherheit herunter.

    und hier ist von focus die nähere beschreibung der unfaelle in den letzten 30 jahren, bei verschiedenen fluglines

    http://www.focus.de/reisen/fliegen/airline-sicherheit/airline-datenbank/flugsicherheit-el-al_aid_53865.html

    Gruss
    NOa

  11. “ Yael, in dieses Raster bin ich auch bisher geraten, ich fand (bisher wohlgemerkt) die Sicherheitsbeamten immer sehr nett“

    Also Beamte sind diese Sicherheitsleute nicht, aber das nur nebenbei. Ich finde, du machst es dir ziemlich einfach. Nur weil das Personal nett ist und man sich selbst in einem bestimmten, persönlich akzeptablen „Raster“ wiederzufinden glaubt, braucht man ethnisches Profiling und überflüssige Mobilfunk-Nummern-Abfragen noch lange nicht gutheißen. Ich bin schon zig Mal mit El Al geflogen und war fast immer im „besten“ Raster, nämlich dem der in Israel geborenen jüdischen Israelis (da wirst du nie hinkommen als Ola chadasha, es sei denn, du heiratest mal einen geborenen jüdischen Israeli, so wie ich das gemacht habe, und reist dann mit ihm zusammen) und trotzdem verurteile ich die Art, wie El Al viele andere Passagiere behandelt. Aber lassen wir das, ich will niemandem seine Begeisterung und seine Illusionen nehmen.

    Zum Airline-Ranking in Sachen Sicherheit: Es kommt immer auf die Kriterien an, die zugrunde gelegt werden. Wenn das nicht meine Kriterien sind, dann sind die hochplatzierten Airlines eben für mich nicht sicher.

  12. @Sharon, es geht darum, dass es nicht ethnisch bedingt ist, wie viele glauben, das wollte ich deutlich machen. Aber dein Ton ist leider etwas daneben.

  13. „Dass wegen des islamistischen Terrors junge muslimische Männer beim Profiling eher ins Visier geraten als 90jährige Großmütter, ist für die betroffene Risikogruppe unangenehm, dient aber letztlich auch ihrer Sicherheit. So gab es z.B. ein Projekt für den Flughafen Tel Aviv, in dem sich die Sicherheitsbehörden mit arabischen Israelis zusammen setzten, um gemeinsam zu überlegen, wie man die Sicherheitschecks für die betroffenen Risikogruppen angenehmer gestalten könne. Seitdem sind die Beschwerden von arabischen Israelis wegen ihrer Behandlung am Flughafen massiv zurück gegangen.“

    http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2010/10774/profiling-und-godwins-gesetz/

  14. @Yael, ich kann an Sharons Beitrag keinen unangemessenen Ton feststellen. Was sie schreibt, habe ich auch schon oft gedacht, wenn ich mir die Prozedur angeschaut habe. Wenn du nur selten in Israel bist und dann noch nicht mal mit El Al fliegst, hast du halt nicht so viele Erfahrungen gesammelt. Deshalb wäre ich auch vorsichtig mit Zitaten, das Transatlantic Forum ist zB sehr pro-Israel, so dass man da keine Kritik zum ethn. Profiling finden wird.

  15. „von wegen…“ klingt als wüsste ich nicht, was ich schreibe. Der Ton und die Musik…

    Ich habe auf europäischen Flughäfen in den letzten Jahren viel unangenehmeres erlebt. Dieser Flüssigkeitswahn, bei denem einem Dinge weggenommen werden, was auch ein finanzieller Aspekt ist und das völlig selektiv und ohne Sinn, ständig muss man sich die Schuhe ausziehen und auf dem dreckigen Boden herumlatschen, unfreundliche und arrogante Sicherheitsleute etc. Gleichzeitig werden Frachten nicht genügend gescheckt, so dass Bombenatrappen und auch richtige Bomben ohne Probleme durch Europa fliegen. Da ist mir Israel tausendmal lieber.
    Und was Proisrael angeht, ist es nicht gleich blind gegenüber Israel, so wie propaläst. auch nicht gleich blind gegen Paläst. ist.
    Ich bezog mich auch nicht auf El Al, sondern auf den israelischen Sichrheitscheck. Meine Schwester und meine Mutter wurde auch in einem Raum befragt, sie waren zwar verwundert, aber kämen nie auf die Idee, deswegen diskriminiert zu werden.

  16. „Ich bin schon zig Mal mit El Al geflogen und war fast immer im „besten“ Raster, nämlich dem der in Israel geborenen jüdischen Israelis (da wirst du nie hinkommen als Ola chadasha, es sei denn, du heiratest mal einen geborenen jüdischen Israeli, so wie ich das gemacht habe, und reist dann mit ihm zusammen)“

    Ja genau, das finde ich am aller-beleidigensten: wenn du einen „Babysitter“ mithast, kommst du plötzlich in die VIP-Kategorie und alle lassen dich durch.

    Übrigens stimmt es nicht, dass Olim CHadashim nicht in die VIP-Kategorie kommen können. Mein Baby-sitter war eine Freundin, die vor ca. 25 Jahren Aliya gemacht hat…

  17. … und als ich den Unterschied mit Babysitter gegen ohne Babysitter gesehen habe (und der Babysitter ist nicht einmal mitgeflogen), ist es mir so richtig eingefahren, wie das wohl für die israelischen ARaber sein muss, wenn die aus irgend einem Grund ins Ausland fliegen wollen, welchen Schikanen sie da wohl unterworfen werden, wie viel länger es für sie dauert, was sie alles nicht mitnehmen dürfen, weil es gefährlich sein könnte (Foto-objektive)…

    Das muss für den friedlichen Durchschnittsbürger schon ziemlich lästig sein…

  18. Mich nervt aber genau genommen El Al, die nach dem Flüssigkeits-Entzug und Schuhe-Ausziehen und Computer-Rausnehmen und was weiss ich noch alles noch einen Security-Check mit indiskreten Fragen machen, die mit der Reise nichts zu tun haben.

    Was geht es die an, ob meine Grosseltern hebräisch sprechen? Und was lernen sie daraus, wenn sie es tun bzw. nicht tun? Was geht es sie an, in welche Schule ich gegangen bin? Und was schliessen sie jeweils aus den Antworten…

    Ich finde diese Befragerei total Invasiv, besonders wenn sie sich noch zu den anderen invasiven Security-checks dazuaddiert, und nachher eh noch einmal alles durchleuchtet wird. Da können sie sich die Fragerei doch gleich sparen.

    Und die kommen sich dabei so gut vor, als hätten sie gerade das Schiesspulver entdeckt.

  19. Ich finde diese Diskussion sehr abstrakt ….. Islamistische Selbstmordattentäter sind nunmal junge Männer arabischer Herkunft und keine blonden Germaninnen oder jüdische Israelis.
    Von daher ist es nur konsequent, sich diese Gruppe gezielt bei Sicherheitschecks vorzunehmen. Da hört meine politische Korrektheit komplett auf.

    Ich würde mir wünschen, daß man das in Europa auch so macht, statt alle gleichmäßig – oder rein nach Nasenfaktor – zu schikanieren. Ich enpfand El Al erheblich professioneller.

    Ansonsten fand ich die Sicherheitskontrollen bei El Al jetzt auch nicht sooo viel intensiver als bei Air Berlin.

  20. „Islamistische Selbstmordattentäter sind nunmal junge Männer arabischer Herkunft und keine blonden Germaninnen oder jüdische Israelis“
    … und ich finde das sehr klischeehaft. Hast du noch nie was von dunkelhaarigen „Germaninnen“ oder arabischen und nicht-arabischen Selbstmordattentäterinnen gehört, oder von jüdischen Israelis, die zwar nicht im Namen des Islams aber im Namen ihrer eigenen Ideologie morden (der Mord an Rabin nur so als Beispiel?).

  21. @sharon, zumindest auf der Rückreise von TLV darfst du Flüssigkeiten behalten.

  22. „Islamistische Selbstmordattentäter sind nunmal junge Männer arabischer Herkunft und keine blonden Germaninnen“

    Es hat auch schon eine bekehrte BelgierIN ein Selbstmordattentat im Irak verübt.

    Die Islamisten wissen, dass man „junge Männer arabischer Herkunft“ sucht, und rekrutieren daher besonders gerne Leute, die diesem Klischee nicht entsprechen, z.B. blonde Konvertiten aus England… Ich nehme an, für die heilige Mission dürfen sie sich den Rauschebart abrasieren (die 19 von den Twin towers waren soviel ich weiss alle rasiert…)

  23. Absolute Sicherheit kann es nicht geben und vermutlich wird auch irgendwann mal eine deutsche, schwedische … oder sonstwie Konvertitin einen Anschlag auf ein Flugzeug verüben oder dies versuchen.
    Fakt ist aber, daß es bisher zumindest immer junge Männer aus solchen Ländern waren, und von daher sollte man sich auch auf diese fokussieren, da bin ich ganz bei El Al. Diese Tatsache aus politischer Korrektheit zu ignorieren, finde ich falsch. Und, sorry, typisch deutsche Denke. 😉

  24. Politische Korrektheit, das ist so ein Schlagwort. Es ist leicht damit zu argumentieren, wenn man nicht zum „verdächtigen“ Personenkreis gehört. Aber darum gehts hier auch gar nicht. Ich habe bemängelt, dass El Al meine Mobilfunk-Nummer abfragt, um mir per Mail einen Newsletter zu schicken. Das hat mit selektiver Befragung eines potentiell verdächtigen Personenkreises erstmal nichts zu tun, die Mobilfunk-Nummer wird von jedem Interessenten verlangt. Mir geht es also hier um Datenschutz und um die fehlende Erklärung darüber, wofür sie die Nummer brauchen und was sie damit im Hintergrund zu tun gedenken.

  25. Völlig unverständlich. Selbst wenn man im Rahmen der politischen Korrektheit ein solches Zugeständnis machen würde, bleibt immer noch die Frage wofür eine Fluggesellschaft eine solche Information gebrauchen möchte. Zum Einen sind Handynummern völlig wertlos, jeder viertklassige Dorfganove weiss wie man sich ein Prepaid Handy mit falschen Infos besorgt, zum Anderen ist im Zeitalter der schnellen Handywechsel selbst die Vorratsdatenspeicherung solcher Informationen total wertlos, sofern El Al nicht beabsichtigt alle paar Monate erneut nach der Nummer zu fragen.

    Dann bleibt natürlich die Frage, wie das in Zukunft aussehen soll? Jetzt die Handynummer im Tausch gegen einen (profan formuliert) wertlosen Newsletter, morgen die Kontonummer gegen die Preisliste für den Herbst und in zwei Jahren die Personummer im Tausch gegen die Flugnummern?

    Anna hat völlig Recht – das Alles erscheint doch relativ absurd, einen echten Nutzen kannich , trotz allen durchdenkbaren Sicherheitsmaßnahmen, bei sowas echt nicht erkennen.


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